ÿþ<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.0 Transitional//EN"> <!-- saved from url=(0043)http://www.michael-vennemann.de/katzen.html --> <HTML><HEAD><TITLE>Michael Vennemann - Lyriker, Schriftsteller, Maler, Grafiker</TITLE> <META content="Michael Vennemann, Schriftsteller, Lyriker, Maler, Grafiker, letzte Papst, Wegweiser, gegangene Wege, Werkschau, Bücher, Buch, ebook, Letzte Papst, 3-00-020038-X, 3-00-020153-X, 3-00-020154-8, Literatur, Autor, Lyrik, Roman, Epik, Grafik, Mann, 1955, Keywords" name=Title> <META content="Michael Vennemann, Schriftsteller, Lyriker, Maler, Grafiker, letzte Papst, Wegweiser, gegangene Wege, Werkschau, Bücher, Buch, ebook, Letzte Papst, 3-00-020038-X, 3-00-020153-X, 3-00-020154-8" name=description> <META content="Michael Vennemann, Schriftsteller, Lyriker, Maler, Grafiker, letzte Papst, Wegweiser, gegangene Wege, Werkschau, Bücher, Buch, ebook, Letzte Papst,&#10;3-00-020038-X, 3-00-020153-X, 3-00-020154-8, Literatur, Autor, Lyrik, Roman, Epik, Grafik, Mann, 1955, Bild, Film, Homosexualität, Esoterik, Erotik, comming out,&#10;Spiritualität, Verlag, Medien, onlineshop, elektronische Buecher, Christentum, katholische Kirche, Religion, Menschenrechte, Politik, Gesellschaft, Buchhandlung,&#10;online einkauf, Reiseliteratur, Alsterdorfer Anstalten, Hamburger oeffentliche Buecherhallen, Hilfe zur Selbsthilfe, Hamburger Abendblatt, Helga Schuchardt" name=keywords> <META content=de name=language> <META http-equiv=Content-Type content="text/html; charset=utf-8"> <META content="MSHTML 6.00.2900.3492" name=GENERATOR></HEAD> <BODY> <TABLE cellSpacing=0 cellPadding=0 align=center> <TBODY> <TR> <TD width=417 bgColor=#ffcc99 colSpan=8 height=25></TD> <TD align=middle width=330 bgColor=#720000 rowSpan=2><FONT face=Arial color=#ffffff size=3><B>&nbsp;Lyriker, Schriftsteller, Maler und Grafiker</B> </FONT></TD></TR> <TR> <TD><A href="http://www.michael-vennemann.de/index.html"><IMG alt=Home src="bilder/home.gif" border=0></A></TD> <TD><A href="http://www.michael-vennemann.de/biografie.html"><IMG alt=Biografie src="bilder/biografie.gif" border=0></A></TD> <TD><A href="http://www.michael-vennemann.de/buecher.html"><IMG alt=Bücher src="bilder/buecher.gif" border=0></A></TD> <TD><A href="http://www.michael-vennemann.de/bilder.html"><IMG alt=Bilder src="bilder/bilder.gif" border=0></A></TD> <TD><A href="http://www.michael-vennemann.de/katzen.html"><IMG alt=Katzen src="bilder/katzen.gif" border=0></A></TD> <TD><A href="http://www.michael-vennemann.de/links.html"><IMG alt=Links src="bilder/links.gif" border=0></A></TD> <TD><A href="http://www.michael-vennemann.de/kontakt.html"><IMG alt=Kontakt src="bilder/kontakt.gif" border=0></A></TD> <TD><A href="http://www.michael-vennemann.de/aktivitaeten.html"><IMG alt=Aktivitäten src="bilder/aktivitaeten.gif" border=0></A></TD></TR> <TR> <TD colSpan=9> <TABLE cellSpacing=0 cellPadding=2 width=747> <TBODY> <TR align=top> <TD vAlign=top width=175 bgColor=#e6f5f4 rowSpan=2><IMG alt="Michael Vennemann" src="bilder/vennemann.jpg"> <FONT size=2><BR> <B><DIV align=justify>Der Gewinnanteil aus dem Verkauf meiner Bücher und Bilder kommt auch in 2009 der Stiftung: </DIV><FONT size=1><BR></FONT><FONT color=#993300> <DIV align=center>Hilfe zur Selbsthilfe</DIV></FONT><FONT size=1><BR></FONT> <DIV align=center>voll zu gute.</DIV></B> <BR> <B>Hier können Sie meine Bücher kaufen:</B><BR><BR><A href="http://stores.lulu.com/michael_vennemann" target=_blank><IMG src="bilder/lulu.gif" border=0></A><FONT size=1><BR><BR></FONT><A href="http://books.google.de/books?q=%22michael+vennemann%22&amp;btnG=Nach+B%C3%BCchern+suchen" target=_blank><IMG src="bilder/gbooks.gif" border=0></A><FONT size=1><BR><BR></FONT><A href="http://www.amazon.de/s/ref=nb_ss_w?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&amp;url=search-alias%3Dstripbooks&amp;field-keywords=michael+vennemann&amp;x=0&amp;y=0" target=_blank><IMG src="bilder/amazon.gif" border=0></A><FONT size=1><BR><BR></FONT><A href="http://www.libri.de/shop/action/quickSearch;jsessionid=fdc-dw4vtxr5i11.www11?searchString=%22michael+vennemann%22" target=_blank><IMG src="bilder/libri.gif" border=0></A><FONT size=1><BR><BR></FONT></FONT></DIV></TD> <TD width=30></TD> <TD><BR> <H3 align=right><FONT color=#808080>Michael Vennemann  Katzen</FONT></H3></TD></TR> <TR> <TD></TD> <TD height=100><!--Haupt-Inhalt--><FONT face=Verdana color=#993300 size=3><B>Lebensgefährten</B> </FONT><BR><BR> <DIV align=justify><FONT face=Verdana size=2>Was soll auf einer homepage eines Schriftstellers der Unterpunkt Katzen? Schriftsteller und Katzen haben Tradition. Erich Kästner hatte welche, Elke Heidenreich schrieb über ihren Nero Corleone und auch sonst scheint es bei vielen Schriftstellern zum guten Ton zu gehören, auch ihre Musen zumindest mit einer kleinen Geschichte zu würdigen.<BR>Ich will da nicht nachstehen und diese Tradition gern fortführen und Ihnen über unsere vier Katzen berichten. So wurden mir unsere Kleinen nach langen Jahren des Nichtschreibens selbst zur Inspiration. Schon häufig habe ich die Geschichte erzählt, wie wir unversehens, aber innerlich nicht unvorbereitet, zu Katzeneltern wurden. In meinem Buch <A href="http://www.michael-vennemann.de/buecher.html">'Der Letzte Papst - Mythos, Legende, Schicksal'</A> habe ich ihnen ein ganzes Kapitel gewidmet. Viele fragen schon nach, wie das nun mit unseren Katzen war. Deshalb hier an dieser Stelle unsere ganz persönliche Katzengeschichte für Sie, die Sie erweitert im 'Der Letzte Papst' in Kapitel 13 wiederfinden werden: <BR><BR>Genusvoll rauchend lag ich im Bett. <BR>An der Tür kratzte etwas. <BR> Liesbeth! rief ich, sprang aus dem Bett und öffnete ihr. <BR> Piiiiep! drang es mir entgegen. Die kleine Katze kam herein und schmiegte ihren Kopf an mein nacktes Bein. Hinter ihr saßen Timmy und Tiger im Flur einträchtig nebeneinander. Ich hatte die Kleinen so vermißt und sie mich offensichtlich auch. Es muß schon etwas Besonderes passiert sein, daß die Kater so einträchtig nahe beieinander sitzen, dachte ich. <BR>Normalerweise hielten sie Abstand und hatten ihr eigenes Revier, das sie eifersüchtig gegen den anderen verteidigten. Nun waren die heimischen Reviere nicht mehr da. Es war eine fremde Umgebung, sie fühlten sich fremd, und das mögen Katzen gar nicht, schon überhaupt nicht diese beiden Kater. Auch Liesbeth schien sich nicht wohlzufühlen. Sie war immer das Spring-ins-Feld unter ihnen, fühlte sich immer, überall und bei jedem wohl, der sie kraulte, und tat Überdies nur, was sie wollte. Sie war die heimliche Chefin der Gang und hatte sowohl die ältere Lilly, als auch die beiden Kater fest im Griff, doch nun war sie hier in diesem fremden Haus irritiert und dackelte hinter jedem her, in der Hoffnung, ihren angestammten Platz wiederzufinden. <BR><BR>15 Jahre hatte ich es im Zusammenleben mit Norbert geschafft, Tiere aus unserem Leben fernzuhalten. Norbert wollte immer Katzen haben, und ich wollte keine Tiere, also sagte ich dann immer, daß ich einen Hund wolle. Da aber Norbert keine Hunde mochte - <I> Ich hasse Hunde! </I>- war das Thema jedes Mal schnell wieder erledigt. <BR><BR>Doch vor fünf Jahren in einem Urlaub in Kenia lernten wir beide unsere erste Katze Mimmi kennen. Sie kam täglich an unseren Eßtisch und wurde von uns heimlich durchgefüttert. So ein dünnes Ding, da mußte selbst ich Mitleid haben! In den letzten Urlaubstagen begegneten wir an der Hotel-Rezeption einer Dame des Reiseveranstalters, auf deren Schreibtisch die gleiche Katze saß, nur etwas größer und irgendwie leblos in die Gegend starrend. Ich hielt sie für eine ausgestopfte oder gut imitierte Stoffkatze, und während ich die Dame hinter dem Schreibtisch darauf ansprach, bewegte sich das Tier plötzlich. Mir rutschte das Herz vor Schreck in die Hose. Ich hatte sie für eine Dekoration gehalten, und nun hatte sie den Kopf bewegt und starrte mich an. <BR><BR>Mit Katzen hatte ich bislang keine große Berührung. Gut, ich kannte ein paar, aber wir hatten nie groß Freundschaft geschlossen. Sie waren mir eigentlich gleichgültig und fremd geblieben. Doch diese Katze auf dem Schreibtisch interessierte mich, und die Dame sagte uns:  Das ist Bebsy und dahinten, das sind ihre Kinder. <BR>Hinter ihr sprangen zwei kleinere Katzen durch die Gegend und jetzt, angesprochen, kam die eine zu uns und schmiegte sich an Norberts Beinen. Wir erkannten sie sofort als unsere heimliche Mitesserin wieder, und als dann noch die Dame sagte:  Die können Sie haben! , sah ich Norberts leuchtende Augen. Er hatte die kleine Katze schon auf dem Arm, und sie ließ es sich sichtlich gefallen. <I> Wirklich? </I>war seine erstaunte Frage. Er sah mich dabei mit großen Kinderaugen an. <BR> Bebsy hat vier Junge. Zwei davon habe ich bereits vermittelt, diese beiden sind noch übrig. Eine Katze hier zu halten, ist schon schwierig, doch drei ist einfach zu viel. Katzen gehören nach Auffassung der Einheimischen in den Kochtopf, auch als Schlangenvertreiber werden sie in den Hotels geduldet, doch als Haustiere sind sie hier nicht sehr beliebt. Die Einheimischen haben schon so genug Schwierigkeiten, sich selbst und ihre Kinder durchzubringen. Katzen sind da höchstens Suppenfleisch. <BR>Das rührte selbst mich an. So eine kleine Katze, und Suppenfleisch? Wir waren entsetzt. <BR>Ich sagte:  Wir werden uns das überlegen, trinken einen Kaffee und kommen in einer halben Stunde zurück. Norbert setzte die Katze ungern wieder auf den Boden. Wir zogen ab. <BR><BR> Bislang leben wir glücklich und zufrieden ohne Katze , gab ich zu bedenken. <BR><I> Aber diese Katze können wir doch nicht einfach hier lassen! Wer weiß, was aus ihr wird? </I><BR> Bist Du Dir sicher, daß wir Zeit genug für eine Katze haben? <BR><I> Natürlich haben wir das! Katzen sind selbständig, mit ihnen muß man nicht Gassi gehen. Außerdem sind sie sauber. </I><BR> Sie wird unser Leben verändern. Wer soll sich um sie kümmern, wenn wir in Urlaub sind? <BR><I> Das wird sich finden. Heinz könnte sie nehmen. </I><BR> Aber wir hatten noch nie eine Katze. <BR><I> Du nicht, aber ich hatte früher als Kind welche zuhause. </I><BR>Lange mußte er mich nicht überreden. Sie war eine kleine süße Katze, schmusig und springlebendig. <BR> Und wie wollen wir sie nach Bremen bekommen? <BR><I> Keine Ahnung. Wir fragen die Dame! Die muß ihre Katze ja irgendwie hierher bekommen haben. </I><BR>Also gingen wir zurück und fragten. <BR> Meine Bebsy ist von hier. Eine echte Afrikanerin. Der Transport nach Deutschland ist ganz einfach. Ihr fahrt zum Tierarzt, der untersucht sie und gibt ihr die nötigen Spritzen. Dann fahrt ihr zum Konsulat und beschafft Euch ein Einreiseformular. Das war s. <BR><BR>Hätten wir vorher von der jetzt kommenden Aufregung für uns, aber auch für diese kleine Katze gewußt, hätten wir es wahrscheinlich gelassen. Uns stand nun, drei Tage vor Heimreise, nur noch Streß ins Haus. Wie bekommt man in Kenia eine Katze zum Tierarzt? Im Karton, denn Katzenkörbe gab es nicht. Woher bekommt man einen Karton? Vielleicht aus dem Hotel. So ein Karton braucht Luftlöcher, also benötigten wir ein Messer. Der Koch half weiter. Und nun mußte die Katze in den Karton. Norbert nahm sie hoch und setzte sie hinein, Deckel zu und: Der Karton hatte plötzlich hundert Pfoten. Die Katze, wir hatten ihr inzwischen den Namen Mimmi, nach meiner Tante, gegeben, dachte, dies sei ein neues Spiel. Im Handumdrehen war sie wieder draußen. Norbert versuchte es noch zweimal, dann war uns klar, diese Katze bleibt nicht im Karton. <BR><I> Ich werde sie so nehmen. </I><BR> Das geht nicht. Wenn sie schon jetzt so einen Terz veranstaltet, dann weißt Du, wie es im Auto sein wird. <BR><I> Ich nehme sie auf den Schoß. Da bleibt sie sitzen! </I>sagte er bestimmt. <BR><BR>Also hinein ins Taxi. Da das Hotel bis zur Straße eine lange Zufahrt hatte, machte ich mir keine all zu großen Sorgen. Sie würde ganz schnell durch eines der offenen Fenster, die hier die fehlende Klimaanlage ersetzten, verschwinden und zur Mutter zurücklaufen. <BR>Doch sie blieb, zu meinem großen Erstaunen, artig bei Norbert auf dem Schoß sitzen, schaute interessiert aus dem Fenster und war begeistert, was da alles an ihr vorbeizog. <BR><BR>Auf dem Weg zum Tierarzt hielten wir am einzigen Tierfutterladen in Mombasa. Dort sollte ich Katzenfutter kaufen. Haben Sie schon einmal Katzenfutter gekauft, ohne zu wissen, was  Katzenfutter auf Englisch heißt? Ich auch nicht. Also durchstöberte ich den Laden in der Hoffnung, Katzenfutter am Dosen-Etikett zu erkennen. Am Ende fand ich eine Schachtel Trockenfutter für Hunde. Das mußte es vorerst auch tun. <BR>Die drei, unser Fahrer, Norbert und Katze hatten inzwischen gelangweilt in der Hitze gewartet, wobei Mimmi sich bei Norbert sichtlich wohlfühlte und sich zum Schlafen auf seinem Schoß eingerollt hatte. Auch Norbert schien die Ersatzmutterrolle sichtlich zu genießen und lächelte still vor sich hin. <BR><BR>Wir fuhren weiter zum Tierarzt und waren mehr als verblüfft über diese Praxis. Draußen in den Gehegen waren Vögel und Antilopen untergebracht, zooähnlich. Die Praxis selbst glich mehr einer deutschen Arztpraxis für Menschen als einer zu erwartenden Tierarztpraxis in Kenia. Alles war neu, sauber, bequem und hatte einen hohen Standard. Der Arzt, ein Kenianer mit guten englischen Sprachkenntnissen, kannte sich mit unserem Problem bestens aus. Er untersuchte Mimmi routiniert, impfte sie und füllte danach die Papiere um einen Monat vordatiert aus. Damit sollten wir zum deutschen Konsulat gehen und hätten so keinerlei Schwierigkeiten bei der Einreise. <BR><BR>Mimmi hatte die ganze Prozedur still über sich ergehen lassen und war brav auf Norberts Arm geblieben. Auch die Rückfahrt zum Hotel war anstandslos. Ich war erstaunt. Das Hundefutter indes hatte es Mimmi angetan. Schon während der Rückfahrt schnupperte sie daran. Wieder im Hotel angekommen, war ich der King, denn ich hatte die Schachtel. Aus meiner Hand fraß sie die ersten Hundekuchen, und auch ihr Bruder Bab kam hinzu und bekam seinen Anteil ab. Dann war für Mimmi spielen angesagt, und wir nicht mehr wichtig. Das war für uns der rechte Zeitpunkt, um noch vor dem Abendessen ein kleines Schläfchen einzulegen. <BR><BR>Abends kamen wir in die Hotelhalle zurück. Mimmi spielte mit einer großen Küchenschabe. Innerhalb von zehn Minuten hatte sie die Schabe wohl über jeden Quadratmeter der riesigen Halle gescheucht, spielte damit abwechselnd Fußball und dann wieder Handball  Verzeihung: Pfotenball! Nun kam sie müde vom Toben zu uns und bettelte uns an. Natürlich hatten wir das Hundefutter für sie mit. Dann schob sich ein großer grimmig dreinschauender Kater in die Halle, und alle anderen Katzen verdrückten sich recht flott, auch unsere Mimmi. Er war wohl hier der Platzhirsch und dem Augenschein nach Mimmis Vater. Er ging auf uns zu, beugte sich über den Freßnapf und ließ auch bei uns nicht den kleinsten Zweifel darüber aufkommen, wer hier am Napf der wirkliche Chef war. <BR><BR>Am nächsten Morgen hielten wir kurz Kriegsrat. Der Dame berichteten wir vom Besuch beim Tierarzt und baten sie, sich bei unserer Fluggesellschaft zu erkundigen, wie wir Mimmi nach Deutschland transportieren könnten. Wir brauchten einen Katzenkorb! <BR><BR>Indes machten wir uns auf den Weg zum Konsulat. Derselbe Taxifahrer fuhr uns quer durch Mombasa zum deutschen Konsul. Im zweiten Stock eines nichtssagenden Betonbaus war seine Residenz zu finden. Die Tapeten hingen braun und grün vor Schimmel und Feuchtigkeit in Streifen von den Wänden, der Teppich zwischen zwei überalterten und durchgeschwitzten Kordsofas war schon recht fadenscheinig und speckig. So hatten wir uns Deutschlands Vertretung in Kenia wirklich nicht vorgestellt, doch wir bekamen mit unserem Impfzeugnis das Einreisepapier. Nur sagte uns die Dame hinter der Glasscheibe, wir bräuchten auch eine Ausfuhrbescheinigung von Kenia. Die bekämen wir beim Veterinäramt. Der Taxifahrer kannte den Weg. <BR><BR>Es begann unsere Suche nach dem zuständigen Sachbearbeiter. Wieder ein sehr heißer Tag und wir wanderten treppauf, treppab durch das Gebäude, und lagen nicht, wie andere Touristen am Strand. Wir fanden ihn schließlich im kühlen Keller eines Nachbargebäudes und erklärten ihm, so gut es ging, unser Problem. Er schüttelte nur seinen Kopf und ging mit uns in sein Büro. Dort erklärte er uns lang und breit, daß das so leider nicht ginge. Als ich ihm aber 10 Dollar unter einen Stoß Akten schob, zückte er ohne Umschweife ein Formular, setzte Stempel und Unterschrift darunter, und wir hatten die Ausfuhrgenehmigung. <BR><BR>Zurück im Hotel erklärte uns die Katzenmutter, der Transport gestalte sich schwierig. Wir benötigten einen offiziell zugelassenen Tiertransportbehälter und darüber hinaus die Zustimmung des Flugkapitäns unseres Fliegers. Die sei nur vor Ort kurz vor Abflug zu erhalten. Ich telefonierte mit der Lufthansa und brachte in Erfahrung, daß sie zwar solche Behälter hätten, aber eben nur in Frankfurt. Auch gab es einen Flug über Nairobi nach Mombasa, doch weil wir mit einer schweizerischen Gesellschaft flögen, könnten sie uns leider nicht behilflich sein. Man hätte da seine Vorschriften. <BR><BR>Im Futterladen hatte ich Tierkörbe für große Hunde bis hin zu Wildkatzen oder gar Nashörnern gesehen. Würde es dort auch einen für unsere Mimmi geben? Wieder ins Taxi bei größter Mittagshitze und hin. Doch einen so kleinen Korb für Katzen hatte man nicht für uns. Jetzt kam Norbert als Ingenieur ins Spiel, ganz nach seiner Devise <I> Dem Ingenieur ist nichts zu schwör! </I>sprach er mit dem Taxifahrer, und der fuhr uns zu einem großen Supermarkt. Bei unseren Fahrten durchs Land hatten wir bereits einige landestypische  Einkaufsläden wahrgenommen, Bretterbuden, in dem es allenfalls nur Grundnahrungsmittel gab, aber einen Supermarkt? Wir fanden ihn, und die hatten alles, was ein fingerfertiger und erfindungsreicher Ingenieur zum Bau eines geeigneten Katzentransportbehälters benötigt: zwei Kunststoffsteigen, eigentlich für den Transport von Obst oder Gemüse bestimmt, eine Rolle Draht, dünne Schaumstoffmatten und zwei Kunststoffschalen mit Deckel. <BR><BR>Später erfuhren wir, warum es in Mombasa in diesen ärmlichen Landesverhältnissen solch einen klimatisierten Luxus-Supermarkt und so eine pompöse Tierarztpraxis mit einem solchen Futterladen gab. In Mombasa, wie auch in anderen Hafenstädten rund um den Indischen Ozean, hatten sich Inder mit ihren Handelsvertretungen niedergelassen. Sie waren aus englischer Kolonialzeit einen anderen Standard gewöhnt und hatten sich so nach und nach eigene Geschäfte aufgebaut, und auch die Pflege ihrer Haustiere sollte nicht zu kurz kommen. Überdies war auch Kenia ehemals britische Kolonie und damit bereiteter Boden für die handeltreibenden Inder in der großen Hafenstadt Mombasa. <BR>So ausgerüstet fuhren wir zurück ins Hotel. Allein die Blicke der Hotelmitarbeiter, als wir mit dem ganzen Sammelsurium durch die Halle zu unserem Zimmer marschierten, sprachen Bände. Nun galten wir wegen unserer Aktion in Sachen Mimmi, es hatte sich schon herumgesprochen, vollends als Spinner. Hotelgäste tragen nichts durch ein gehobenes kenianisches Hotel, sie lassen tragen, und zwar ihr Gepäck. Unser Gepäck heute bestand allerdings nicht aus Koffern, Taschen, Golf- oder Tauchausrüstung, unsere Gegenstände sah man sonst nur am Hintereingang der Küche und nicht in der Hotelhalle! Doch man ließ uns passieren und dachte sich wohl seinen Teil. Die spinnen, die reichen Europäer! Während Norbert im Zimmer seine Vorbereitungen traf, war ich unterwegs zur Hotelwerkstatt, um eine Kombizange zu leihen. Auch hier wirkten ein paar Dollarscheine Wunder. <BR>Beide Kunststoffsteigen dienten als Boden und Deckel der zukünftigen Katzenbox. Um sie unbeweglich aufeinander zu fixieren, wurden sie mit Draht durch ihre Löcher am Rand  vernäht . Während wir mit der Zange herum improvisierten, klopfte es mehrmals an unserer Tür. Der Zimmer-Boy wollte neue Handtücher bringen, obwohl wir die schon am Morgen bekommen hatten. Dabei reckte er seinen Hals, um durch den Türspalt zu schauen, was wir denn hier trieben. Das wenige, was er sah, hatte seine Neugierde nicht zur Gänze befriedigen können. Drei Minuten später fragte er, ob er das Bett aufdecken solle und das letzte Mal wollte er dann die Blumen auf der Terrasse gießen. Kenianische Neugier unterscheidet sich doch sehr von der unsrigen. Während er mit mir am Türspalt sprach, versuchte er immer wieder einen Blick ins Zimmer zu erhaschen, bis er sich schließlich seine Nase am Terrassenfenster platt drückte. <BR>Norbert kleidete Mimmis Transportbehälter innen mit doppeltem Schaumstoff aus. <BR><I> Mimmi soll sich ja auch nicht während des Transportes verletzen , </I>sagte er. Der gesamte Käfig bekam noch eine Einteilung für das Katzenklo, einen Wassernapf und eine an Bändern befestigte Klappe. Und fertig war die Laube, so stabil, daß ich mich darauf setzen konnte. Nur leider war dieser Behälter noch nicht offiziell zugelassen. <BR><BR>Am nächsten Morgen erfuhren wir beim Frühstück, es werde ein Tierarzt im Hotel erwartet, dieser wolle einige Katzen zum Kastrieren einfangen. Ihn fing ich in der Hotelhalle ab, erzählte ihm von unserem Problem, und für wiederum ein paar Dollar ließ er den Käfig offiziell zu! Nun hing alles nur noch vom Flugkapitän ab. <BR><BR>Abends, kurz vor unserem Transfer zum Flughafen, sammelten wir Mimmi ein, verabschiedeten uns von der Katzenmutter und fuhren mit dem Taxi los. Das Taxi wartete am Flughafen, bis wir die Zustimmung des Kapitäns hatten. Der meinte nur zu seiner Chefstewardeß:  Räumen Sie mal mein Gepäck nach hinten und stellen Sie den Käfig zwischen die Garderobe und der letzten Sitzreihe der ersten Klasse. <BR>Norbert und ich waren fertig von der ganzen Aufregung und der Hitze, vom Streß der letzten Tage und der Ungewißheit, ob Mimmi nun mitkommt oder nicht. Jetzt saßen wir in der zweiten Klasse, die Katze vorn in der ersten und neben mir, noch vor dem Start fest schlafend und laut schnarchend, mein Norbert. <BR><BR>Für Mimmi hatte uns der Tierarzt noch ein paar Beruhigungstabletten mitgegeben. Zwei hatte sie bereits im Taxi bekommen, danach mußte sie in den Käfig. Nun jammerte sie noch ein wenig über ihre verlorene Freiheit im handgefertigten, goldenen Zwinger. In der Abflughalle hatte ich mit ein paar Dollar dafür gesorgt, daß Mimmis Behälter den Aufkleber  Handgepäck bekam. Wir wollten sie nicht eingesperrt im Bauch des Flugzeuges wissen. Mit seinem  Handgepäck ging Norbert dann durch die Sperre für Behinderte vorbei an der Warteschlage der Mitreisenden. Ich mühte mich indes mit dem lumpigen Gepäck für uns Menschen ab, den Tickets und den Bordkarten. Bei der Durchleuchtungsmaschine ließ Norbert dann den Ausländer raushängen. Er weigerte sich schlicht weg, den Käfig mit Mimmi durch die Maschine laufen zu lassen, aber herausnehmen durfte er die Katze auch nicht. Ich stand in der Schlange und sah mir mit den Mitreisenden das Schauspiel an. Schlußendlich gab sich der Beamte mit der Sichtkontrolle zufrieden, nachdem Norbert ihm einen Dollarschein zugesteckt hatte. <BR>Den Taxifahrer, er wartete bis zum Schluß auf die Entscheidung des Kapitäns, damit er Mimmi bei Erfolglosigkeit unserer Aktion wieder mit zurücknehmen konnte, hatte ich mit meinen Restdollars verabschiedet. Nun waren wir pleite. <BR><BR>Eine kleine Aufregung gab es noch bei der Zwischenlandung in Frankfurt. Während ich auf das Gepäck aus dem Bauch der Maschine wartete, waren meine beiden bereits auf dem Weg in die Halle, so meinte ich jedenfalls. Wir hatten uns links im Gang hinter dem Zoll verabredet. Nun mühte ich mich wieder wie ein indischer Kuli mit dem Wagen voller Koffer ab und suchte nach ihnen, doch sie waren auf der linken Seite nicht zu finden! Ich ging durch die wartende Menschenmenge hindurch links herum bis zum Ende, fuhr hinauf in die obere Abflughalle, fuhr dort hin und her. Nichts. Vielleicht beim Zoll hängengeblieben, war mein nächster Gedanke. Dann wieder hinunter und dort am Ende rechts! <BR>Und dort ganz hinten saß jemand am Boden zusammengekauert mit irgendwelchen Utensilien um sich versammelt  Norbert! So schnell ich mit dem Gepäckwagen eben konnte, bin ich auf ihn zu geeilt. Norbert saß im Schneidersitz, und die Kleine lag eingerollt in seinem Schoß. Sie schlief friedlich. Mit dem Finger auf dem Mund bedeutete er mir, still zu sein: <BR><I> Pst, sie schläft! , </I>raunte er. <BR>Das konnte ja in Zukunft heiter werden! Um ihn herum versammelt lagen Trinknapf und Freßschale, die Tüte mit dem Hundefutter, seine Jacke, die Zigaretten und aus dem Mülleimer der Aschenbechereinsatz. Ich setzte mich daneben. Zwei Parkpenner mit ihrer Katze, unrasiert, ungewaschen und durchgeschwitzt nach einem sehr langen Flug. Ich zog eine Wasserflasche aus der Reisetasche und wir tranken. Nur der Rotwein fehlte für das fertige Bild. Beim Zoll hatte der Beamte in den Korb geschaut und die Katze gesehen. <BR>Mit dem Vermerk:  Wie meine Frau! Gehen Sie bloß weiter! war Norbert mit Mimmi durch den Zoll gekommen, ohne daß jemand auch nur einen Blick in die hart erarbeiteten und teuer bezahlten Papiere geworfen hatte. <BR><BR>Jetzt ging der Flug weiter von Frankfurt nach Bremen. Ich hatte zwischendurch meinen Bruder angerufen und ihn gebeten, unseren Wagen ins Parkhaus am Flughafen zu fahren. Ich wollte nicht mit dem Taxi quer durch die Stadt mit all dem Gepäck und der Katze. <BR><BR>In Frankfurt hatten wir verabredet, zunächst bei der Lufthansa für den Weiterflug anzufragen, ob es Probleme mit der Katze im Flugzeug gäbe. Wenn ja, wäre ich mit dem Gepäck geflogen und Norbert mit der Bahn nachgekommen. Es gab glücklicherweise keine Probleme mehr. Nur als die Stewardeß über Osnabrück feststellte, daß Norbert die Katze immer noch im Schoß und nicht im Käfig hatte, ermahnte sie uns, daß das ja nun so nicht ginge. <BR><I> Was wollen Sie dagegen machen? Zurückfliegen oder mich rauswerfen? </I>war seine Reaktion darauf. <BR><BR>Mimmi hat uns schon vor Jahren verlassen. Sie fühlte sich von Anfang an bei uns sofort heimisch, hatte ihre Katzenklappe in der Tür der Waschküche bekommen, ging und kam, wann immer sie wollte, wurde bei uns schwanger und brachte mit Norberts Hilfe drei kleine Katzen zur Welt. Sie hatte sich bei uns wohlgefühlt, doch eines Tages war ihre Tochter Zilly und dann 14 Tage später Mimmi selbst verschwunden. Wir hatten das Haus auseinandergenommen, hinter jeden Schrank geschaut, in jede Ritze. Sie waren nicht mehr da. Wir verteilten Handzettel, fuhren wöchentlich ins Tierheim, doch sie tauchten beide nicht mehr auf. Nach drei Monaten gingen wir sogar zu einer  Seherin . Sie sagte uns jedoch nicht viel Schönes, und Norbert und ich litten. Monate später verschwand dann auch noch auf unerklärlicherweise Mimmis ältester Sohn Tiger. Zwischenzeitlich hatten wir bereits Mimmis zweiten Sohn einer Freundin versprochen, und so war auch der kleine Robbi weg. Da waren wir dann alle Katzen los. Wir beide trauerten still in uns hinein. <BR><BR>Über einen Arbeitskollegen kamen Timmy und Lilly zu uns, zwei aufeinander fixierte Geschwister-Katzen, für die wir nur der Dosenöffner waren. Im Herbst folgte dann Liesbeth, eine Katzentochter von einer Tante von Norbert, denn wo zwei Katzen satt werden, wird das auch eine dritte. Sie tröstete uns mit ihrem eigensinnigen, aber anhänglichen Wesen über den Verlust von Mimmi hinweg. <BR><BR>Und im Frühjahr drauf rief dann das Tierheim an. Eine Dame sagte: <BR> Sie können Ihren Kater abholen, er ist aufgegriffen worden. <BR>Nur wir vermißten unseren Kater nicht! Er lag friedlich in seinem Korb und schlief tief und fest. Das antwortete Norbert auch der Dame am Telefon, die ihn dann fragte: <BR> Aber wieso? Nach der Tätowierung in den Ohren sollte das Ihr Kater sein! <BR>Da fiel bei Norbert der Groschen pfennigweise. Gleich darauf rief er mich im Büro an. <BR><I> Sitzt Du gerade? </I><BR> Ja, wieso? <BR><I> Tiger ist aufgegriffen worden und steht zur Abholung im Tierheim bereit! </I><BR>Sofort bestellte ich mir am Empfang ein Taxi und fuhr zum Tierheim. Man zeigte mir einen Käfig, in dem ein bräunliches Knäuel ganz hinten in einer Ecke zusammengekauert hockte. <BR> Ja, das Tier ist sehr schreckhaft und nicht ansprechbar. Gestern Abend ist er eingefangen worden. Vom Tierarzt wollte er sich nicht untersuchen lassen, und seitdem hockt er dahinten. Er frist und säuft auch nicht. <BR>Ich hockte mich hin und flüsterte leise seinen Namen:  Tiger! <BR>Da gingen seine Ohren hoch und als ich ihn dann ein zweites Mal ansprach, wußte er, daß ich es bin. Er hob den Kopf und kam scheu zum Gatter, aber nachdem er an meiner Hand gerochen hatte, brach es aus ihm heraus:  Mau, Mau ,Mau! <BR>Es war eindeutig unser Tiger, die alte Quatschtasche, Mimmis erstgeborener Sohn. <BR>Ich öffnete das Gatter und nahm ihn auf den Arm. <BR> Das sollten Sie nicht tun. Hinterher läuft er hier raus und dann müssen wir ihn wieder einfangen. <BR>Aber Tiger kuschelte sich schon in meine Jacke und war nach drei Jahren Heimatlosigkeit sichtlich froh, wieder bei einem bekannten Geruch und einer bekannten Stimme im Arm zu liegen und geborgen zu sein. Und nicht nur er! <BR>Und jetzt lag der kleine Kerl neben mir auf dem Bett und schnurrte zufrieden, weil jemand da war, den er hier in diesem fremden Haus kannte. <BR><BR> Mehr zu unseren Katzen finden Sie unter <A href="http://www.michael-vennemann.de/buecher.html">'Der Letzte Papst - Mythos, Legende, Schicksal'</A> <BR><BR>Wenn Sie mir auf meine Arbeit hin schreiben möchten, freue ich mich über Ihre Rückmail: <A href="mailto:rueckmeldungen@michael-vennemann.de"><FONT color=#993300><B>rueckmeldungen@michael-vennemann.de</B></FONT></A> <BR><BR><A href="http://www.michael-vennemann.de/buecher.html"><B>Die Bücher des Schriftstellers</B></A> - <A href="http://www.michael-vennemann.de/bilder.html"><B>Die Bilder des Malers</B></A> <BR><BR><BR></FONT></DIV></TD></TR> <TR></TR></TBODY></TABLE></TD></TR> <TR> <TD bgColor=#d6d6d6 colSpan=9 height=25> <DIV align=center><FONT face=Arial color=#000000 size=2>© 2005 - 2011 by Michael Vennemann</FONT> </DIV></TD></TR></TBODY></TABLE> <SCRIPT type=text/javascript> _uacct = "UA-1052087-1"; urchinTracker(); </SCRIPT> <SCRIPT src="" type=text/javascript> </SCRIPT> <SCRIPT type=text/javascript> _uacct = "UA-1052087-1"; urchinTracker(); </SCRIPT> <SCRIPT src="" type=text/javascript> </SCRIPT> <!-- SUCHTICKER START --> <div id="Suchticker"><script type="text/javascript"> /*<![CDATA[*/ document.write('<iframe id="fSuchticker" frameborder="0" src="http://www.suchticker.de/st/suchticker.php?rf=' + escape(document.referrer) + '&ht=' + escape(window.location.host) + '"></iframe>'); /*]]>*/ </script><div id="st"><A id="st" HREF="http://www.suchticker.de" TARGET="_blank" TITLE="suchticker.de">suchticker.de</A> - die Seo Suchmaschine</div> <link type="text/css" rel="stylesheet" href="http://www.suchticker.de/st/suchtickerf.css" /></div> <!-- SUCHTICKER ENDE --> <SCRIPT type=text/javascript> _uacct = "UA-1052082-3"; urchinTracker(); </SCRIPT> </BODY></HTML>